Pfanne

Inv.Nr. 17 Um 1900, Eisen, L.75, ø 37,5 cm Die handgefertigte Pfanne ist aus Eisen geschmiedet. Der lange, aus einem Bandeisen gefertigte Stiel ist angeschweißt, an seinem Ende dient ein Loch zum Aufhängen. Die Pfannen wurden zum Braten und Anrösten (Grillen) verwendet. Nach dem Gebrauch wurden sie über dem Holzofenherd an der Wand hängend, aufbewahrt. […]

Butterschleuder aus Glas

Inv.Nr. 295 Um 1920, Glas, Metall, Holz H: 34 cm, B: 11 cm Durch die spezielle, handbetriebene Kurbelmechanik wird in dem fast quadratisch geformten Glas Rohmilch zu Schlagsahne und im weiteren zu Butter verarbeitet. Dafür wird der in der Rohmilch oben liegende (fette) Rahm abgeschöpft, in das Glas gegossen, mit dem Deckel samt Kurbel und […]

Steinzeug (Krug und Flaschen)

Inv.Nr. 11 (Krug links im Bild) Mitte 19. Jh., Steinzeug, in Pfarrkirchen /Bayern von Hand hergestellt. H: 29 cm, ø 18 cm Der hohe, birnenförmige Krug mit Henkel und Ausguss ist mit einer Salzglasur versehen. An der Oberseite des Henkels befindet sich ein kleines Loch, das der Befestigung des Deckels dienen sollte. Eine produktionsbedingte Delle […]

Korbflasche

Inv.Nr. 294 Weidenruten, Gebrauchsglas, Korkstöpsel, H.40 cm, Fassungsvermögen: ca. 5L. Geflochtener Hohlkörper, mit geflochtenem Henkel von oben bis zum Schaft. Unter dem Korbgeflecht befindet sich eine mundgeblasene Ballonflasche, die zur Aufbewahrung bzw. zum Transport auf das Feld von Apfelsaft, Apfelmost oder auch Wein diente. Das Korbgeflecht schützt die Glasflasche. Text: Hiltrud Oman, Foto: Luca Treweller

Großer Vorratskorb

Inv.Nr.  289 Um 1920, Roggenstroh, mit Weidenrute gebunden, H. 65 cm Üblicherweise wurden die Körbe aus Pflanzenfasern (Stroh) von Hand gebunden. Sie eigneten sich bestens für die Lagerung von Getreiden (z.B. Gerste) und trockenen Früchten wie Bohnen, Linsen, Nüsse u.a. Die Vorratskörbe waren mit einem Deckel der gleichen Flechtart zu verschließen. Der Deckel zu diesem […]

Wiegemesser

Inv.Nr. 500 Um 1900, Eisenstahl, geschmiedet, Holz gedrechselt, L. 34 m Das Wiegemesser dient zur feinen Zerkleinerung von Kräutern, Nüssen u.a. Kochzutaten. Man fasst es beidhändig an den Holzgriffen an und wiegt auf einem Schneidbrett die gebogenen Klingen über den Kräutern hin und her. Dieses Exemplar fand in einem alten St. Georgener Haushalt Verwendung. Text […]

Stachelbügeleisen, Mundart: Stangleisen, Stagleisen

Inv.Nr. 308 Um 1820 /1830, Biedermeier Messing, Gusseisen, Holz, H.19, B.14 cm   Das Stachelbügeleisen (hier mit Untersatz) hat einen Hohlraum mit Verschlussklappe. Er wird durch das Hochziehen des dünnen, runden Eisenstabes geöffnet, wodurch der eiserne, über dem Feuer oder auf einem ganz kleinen, gusseisernen Bügeleisenofen zum Glühen gebrachte „Stachel“ (auch „Bolzen“) eingeschoben wurde. Es […]