Leintuch, Betttuch

Inv.Nr. 68

Um 1900, Leinen, Garn, 180 x 130 cm

Im 18. und 19. Jahrhundert wurde in und um St. Georgen viel Flachs zur textilen Verarbeitung angebaut. Das handgewebte Leintuch, wahrscheinlich als Bettüberwurfdecke genutzt, stammt aus der Familie Doll. Es ist längs aus zwei Leinwänden zusammengesetzt, ein Tuch-Ende wird durch einige Reihen geknüpfter, danach auslaufender Fransen verschönert. Darüber befindet sich die schmucke Monogrammstickerei „JD“ (Josef Doll). Das hier auf dem Foto erkennbare handgewebte Leinen-Handtuch mit Blumen-, Schlaufen- und Monogrammstickerei und abschließender Häkelspitze kommt aus demselben Haushalt.

Weiters zu sehen auf der Abb. /Ausstellung 2017 „Blaues Wunder Flachs“:

Spruchband „Behüt dich Gott“

Inv.Nr. 274

Jahrhundertwende /1900, Leinengarn, 8 x 55 cm

In der Technik der Filet-Häkelei gefertigt.

Spruchband „Träume süss“

Inv.Nr. 275

Jahrhundertwende /1900, Leinengarn, 7 x 75 cm

Filet-Häkelei, Leinengarn

Text u. Foto: Hiltrud Oman