Josef SCHULZ: Bildnis Georg Rendl
1931
Öl auf Leinwand, 90 x 73 cm
Eigentum: Gemeinde St. Georgen /Nachlass Georg Rendl
Dauerleihgabe, Sammlung Museum Sigl-Haus, Inv.Nr. 64-498
1931 fertigte der Salzburger Maler Josef Schulz (1893-1973) das Bildnis des Dichters Georg Rendl an. Er ist noch jung (damals 28 Jahre alt), sein abstehendes Haar bringt zwar Schwung und Dynamik ins Bild, deutet jedoch auf eine schwierige Zeit hin. Das Gemälde ist dominiert von der tiefblauen Farbe des Blousons, in das er gekleidet ist. In den Händen hält er eine Schale.
Das Jahr 1931, in dem das Portrait entstand, ist ein sehr wichtiges Jahr für Georg Rendl, als Schriftsteller erlebt er seinen Durchbruch.
1931 erschien sein „Bienenroman“ im Leipziger Insel-Verlag. Gleichzeitig verfasste er seinen Roman eines Arbeitslosen „Vor den Fenstern“, der 1932 bei der DVA (Deutschen Verlagsanstalt) erschien.
Georg Rendl war mit Josef Schulz, seinem künstlerischen Mentor, gut befreundet. Er widmete seinem Freund Pepi Schulz einen würdigenden Aufsatz, der in unterschiedlichen Medien veröffentlicht wurde.
“Pepi” Schulz portraitierte Georg Rendl mehrmals. Er bildete ihn in Öl auf Leinwand ab, und zeichnete ihn mit Bleistift auf Papier, z.B. GR mit Ziehharmonika, 1931.
Text: Hiltrud Oman

